Ben-Luca - Schneewittchen

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Ben-Luca

Die Kinder
 

Ben-Luca - die Geschichte

Mein Sohn, Ben-Luca, von uns einfach nur Benni genannt, hatte am 29.04.2007 einen schweren Ertrinkungsunfall. Er ist bei Oma im Garten unterwegs gewesen und der eigens wegen der Enkelkindern abgesicherte Pool war eben genau an diesem Tag nicht abgesichert. Da die Gießkanne im Pool lag, gehen wir davon aus, dass er sich über den Rand des Pools gebeugt hat, um Wasser zu holen, denn sein größtes Hobby war zu der Zeit Omas Blumen zu gießen. Bennis Oma fand ihn im Wasser liegend und hat ihn sofort zu den Nachbarn gebracht, wo er bis zum Eintreffen des Rettungswagens Mund zu Mund beatmet wurde und Herzdruckmassage durchgeführt wurde.

 

Der Notarzt musste Benni dann reanimieren, was ihm auch gelang. Nach ca. 3 Stunden auf der Intensivstation im Helios Klinikum Buch durfte ich endlich das erste mal zu ihm. Hier beginnt nun der Marathon des Kämpfens, der neuen auf mich einstürmenden Fachwörter, der täglichen Diagnosen der Intensivärzte, dass Benni es nicht überleben wird, und woran er nach Meinung der Ärzte in den nächsten Tagen sterben wird. Aber Benni wollte noch gar nicht gehen! Die Organe übernahmen von Tag zu Tag wieder ihre Funktionen, bereits nach 12 Stunden schlug Benni das erste mal seine Augen auf. Von Tag an liegt er nun im Wachkoma. Anfangs keine Ahnung was Wachkoma eigentlich bedeutet, hoffe ich nun unentwegt, dass Benni „aufwacht“.

 

Derzeit hat Benni enorm unter den schweren Muskelkrämpfen (Spastik) zu leiden, welche so ausgeprägt sind, dass sie sogar seinen Magen in Mitleidenschaft ziehen, d. h. er behält oft das Essen nicht bei sich. Hinzukommt die schwere Unfallepilepsie. Kein Arzt kann mir sagen, wie es weiter gehen wird. Kein Medikament scheint ihm wirklich zu helfen und ich glaube jeden Tag am Ende meiner Kräfte zu sein. Aber die Hoffnung aufgeben werde ich nicht.

Wir befinden uns nun seit dem 16.05.2007 in der Rehaklinik Hohenstücken. Kleine Fortschritte, wie das erste Weinen am 17.08.2007, werden immer auch begleitet von großen Rückschritten, wie das Wiedereinsetzen der Spastiken, welche zwischenzeitlich schon kaum noch bemerkbar waren. Drei Operationen musste dieser kleine Mann nun schon tapfer über sich ergehen lassen.

Im September 2008 wird Benni das erste mal zu einer Delphintherapie nach Curacao fliegen. Ich setze ganz viel Hoffnung in diese Therapie um ihm ein Stück Lebensfreude zurückzugeben. Die Kosten für diese Therapie belaufen sich auf € 11.500,- für 14 Tage. Leider übernehmen die Krankenkassen hiervon keinen Cent. Als alleinerziehende Mama bin ich daher auf Hilfe angewiesen, jeder der einen Cent übrig hat, den bitte ich von Herzen diesen für Benni zu spenden.

 
 
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